Oder: Auf die Immobilienkrise 2020/2021!
Wir haben uns soeben dagegen entschieden, doch ein Haus zu kaufen. Die Gründe sind vielfältig, auch wenn die derzeitige Zinssituation sehr verlockend gewesen wäre.
Im Zuge dieser Überlegungen habe ich mich natürlich intensiv mit der Materie befasst und bei vielen Banken Angebote eingeholt. Die Ergebnisse waren ganz schön erschreckend.
Das Problem
Die Zinsen für eine Baufinanzierung sind derzeit so niedrig wie noch nie zuvor. Man bekommt das Geld gewissermaßen nachgeworfen. Schon ab unter 2,5% Nominalzins sind Darlehen zu haben, mit zehnjähriger Zinsbindungsfrist ab etwa 3%.
Selbst Vollfinanzierungen sind problemlos zu bekommen, und die Zinsen dafür sind den Risiken ganz und gar nicht angemessen.
Denn: Die Zinsen werden kaum auf diesem Niveau verharren, jedenfalls dann nicht, wenn sich die aktuelle Krise nicht doch noch als Dauerkrise des Systems herausstellen sollte. Ich gehe zwar schon davon aus, dass so schnell keine Hochzinsphase mehr anstehen wird, aber Nominalzinsen um 5-6% werden sicher wieder ereicht und wahrscheinlich auch übertroffen werden.
Die Folgen
Was sich kaum jemand klarzumachen scheint ist, was das für die Anschlussfinanzierung in zehn Jahren bedeutet. Bei einer anfänglichen Tilgung von 1%, wie sie uns von fast allen Banken per Default angeboten wurde, sind nach zehn Jahren lediglich etwas mehr als 11% der Darlehenssumme getilgt, wenn man von einem Sollzinssatz von 3,00% ausgeht.
Mehr als 88% des ursprünglichen Darlehensbetrags müssen also refinanziert werden, und zwar zu ganz anderen Konditionen als jetzt. Hinzu kommt, dass die Tilgung dann auch höher sein sollte: Würde man wieder neu mit 1% anfänglicher Tilgung beginnen, würde man die Laufzeit noch mehr verlängern, die bei so einem Darlehen ohnehin schon auf mehr als 46 Jahre (!) angelegt ist. (Bei höheren Zinsen verkürzt sich diese Laufzeit zwar durch den höheren Zinsvorteil, der pro Tilgung entsteht, aber allein der Gedanke, einem um die Dreißigjährigen ein Darlehen anzubieten, das theoretisch bis weit in sein Rentenalter hinein läuft, ist eigentlich aberwitzig.)
In Zahlen
Gehen wir von einem Darlehen zu Topkonditionen aus: € 200.000,–, 3,00% Sollzins, 1% anfängliche Tilgung, Zinsbindungsfrist 10 Jahre. Die monatliche Rate für dieses Darlehen beträgt unglaubliche € 666,67 – das ist wirklich lächerlich klein; die momentan gemietete Wohnung muss nicht eimal besonders groß sein, damit unter diesen Umständen der Kauf eines Hauses (noch nicht einmal einer Eigentumswohnung!) lohnenswert erscheint. Erscheint!
Denn in zehn Jahren geht dann das große Heulen und Zähneklappern los: Bis dahin sind wir bei einer jährlichen Tilgungsrate von etwa 1,5% angekommen, die Retschuld beträgt € 176.790,76. Das einzig sinnvolle ist, jetzt mit 1,5% Tilgung weiterzumachen, sofern man das angestrebte „mietfreie Wohnen“ jemals erleben will. Besser mehr, sonst ist man bis dahin ohnehin längst in Rente.
Bei 5% Sollzins liegt die Rate plötzlich bei € 957,18 im Monat. Hoppla. Eine Steigerung um mehr als 43%!
Der durchschnittliche Sollzins der letzten Jahrzehnte lag bei etwa 7%, 5% sind also alles andere als aus der Luft gegriffen.
Bei einer Zinssteigerung auf 6,5% läge die Rate sogar bei € 1.178,07. Gestiegen um fast 77%, einfach so.
Die Beratung
Um es kurz zu machen: Bei den meisten Banken wurde dieses Problem nicht einmal erwähnt. Entweder geht man davon aus, dass jeder Häuslebauer genug von Finanzmathematik versteht (bzw. die entsprechenden Rechner im Internet nutzt), um selbst auf diese Schwierigkeiten aufmerksam zu werden, oder das Schicksal der Kundschaft ist den Beratern völlig egal, solange nur ein Darlehen abgeschlossen werden kann.
Eine Ausnahme bildeten lediglich die Deutsche Bank und die Flessabank:
Bei der Deutschen Bank werden grundsätzlich keine Darlehen mit einer rechnerischen Laufzeit von mehr als 40 Jahren angeboten, was natürlich auch Sinn macht. Dadurch hatte das Angebot einen anfänglichen Tilgungssatz von immerhin 1,25%, was zwar immer noch nicht der Wahnsinn ist, aber die Restschuld doch um ein deutliches Sümmchen drückt.
Die Flessabank dagegen bot mit Abstand die beste Beratung. Es wurde darauf hingewiesen, dass die anfängliche Tilgung bei diesen Zinsen möglichst hoch sein sollte, am besten 2% oder mehr, um dann bei der Anschlussfinanzierung keine unüberwindlichen Hürden vor sich zu haben. Zwar konnte/wollte man kein Angebot mit fünzehnjähriger Zinsbindungsfrist machen, wie es momentan aus Kundensicht eigentlich sinnvoll wäre, aber immerhin wurden die Themen angesprochen, die eigentlich jeder einzelne andere Berater ebenfalls hätte erwähnen müssen.
Die Krone der schlechtesten Beratung darf sich aber eine andere Bank aufsetzen, die ich lieber nicht namentlich nennen will. Was mir dort geboten wurde ist wirklich ungeheuerlich:
Ich sollte einen Teil des Darlehens, konkret € 75.000,–, in Form eines Bausparvertrags und einer damit verbundenen Vorfinanzierung abschließen (auf Wunsch auch mit Riester-Förderung).
Die grundsätzliche Idee dahinter ist durchaus nicht schlecht: Man erhält ein Darlehen über den gewünschten Betrag mit relativ guten Zinsen (in diesem Fall knapp 3%). Getligt wird dieses Darlehen gar nicht, der entsprechende Tilgungssatz fließt in einen Bausparvertrag. Dieser soll bis zur Zuteilungsreife angespart werden, um mit dem Bauspardarlehen dann die Vorfinanzierung abzulösen.
Vorteil: Der Bausparvertrag garantiert einen Zins von 3,5%, der in zehn Jahren wahrscheinlich ein echtes Schnäppchen sein wird. Das Zinsrisiko ist damit praktisch null. Außerdem gibt es bei einem Bausparvertrag im Gegensatz zu einem normalen Baufinanzierungsdarlehen keine Tilgungseinschränkungen, man kann so viel einzahlen wie man will, auch sehr viel auf einmal, wenn man erbt oder im Lotto gewinnt.
Klingt super, oder? Leider gibt es ein großes Problem, das von der Beraterin mit keinem Wort erwähnt wurde:
Damit ein Bausparvertrag zuteilungsreif wird, man also die Bausparsumme ausgezahlt bekommen kann, muss er zu 40% befüllt sein. Bis zum Ende der Zinsbindungsfrist nach zehn Jahren wäre diese Befüllung aber nicht annähernd erreicht gewesen. Konkret hätten wir „mal eben“ um die € 20.000,– „Sondertilgung“ leisten müssen, um das Bauspardarlehen, mit dem die Vorfinanzierung abgelöst werden sollte, überhaupt erhalten zu können.
Als ich die Beraterin darauf ansprach, war sie nicht einmal peinlich berührt, sondern sagte nur, man könne ja bei einem Bausparvertrag problemlos jederzeit mehr einzahlen. Nur: Von welchem Geld? Schließlich hatte ich ihr zuvor unsere Finanzsituation dargelegt, und ihr musste klar sein, dass bei der Gesamtbelastung nichts für „mal eben ein paar Tilgungen zwischendurch“ übrig sein würde, geschweige denn € 20.000,–.
Da kommt fast schon das Gefühl auf, manche Bank wolle ihre Kunden absichtlich in den Ruin treiben.
Die Perspektive
Einer der Berater erwähnte, dass die Immobilienpreise momentan kräftig steigen, weil sich plötzlich so viele Leute eine Immobilienfinanzierung leisten können.
Ich frage mich, ob eigentlich irgendwer auch an die Zukunft denkt. Die Kunden der Banken einerseits, die sich ihre finanziellen Möglichkeiten schönreden und von den Zinsen in zehn Jahren nichts wissen oder nichts wissen wollen. Die Banken andererseits, die unmöglich allen ernstes davon ausgehen können, dass all diese Darlehen in zehn Jahren tatsächlich refinanziert werden können.
Man muss kein studierter Wirtschaftstheoretiker sein, um jetzt schon absehen zu können, was in den Jahren 2020/2021 passieren wird: Große Mengen von Immobilienfinanzierungen platzen, weil die Darlehensnehmer nicht in der Lage sind, die Anschlussfinanzierung zu bezahlen.
Mit Glück führt das (neben einer Menge schlimmer Schicksale) „nur“ zu günstigen Immobilien in diesem Zeitfenster, und zu einem deutlichen Anstieg der Zwangsversteigerungen. Mit Pech zeichnet sich hier die nächste Finanzmarktkrise schon am Horizont ab.
Montag, 13. September 2010
Freitag, 3. September 2010
flattr plugin for blogger.com/blogspot.com
I've completely reworked my old flattr plugin. The new version supports the new API v0.6. As the old API is deprecated now, it makes sense for all bloggers to switch to the new version.
There are three pieces of code to paste in now, but it's still not really complex.
clubber plex did a Spanish adaptation of the step by step part of this post, so if you prefer Spanish over English, go here. It doesn't include the explanations part, though, so if you experience problems, come back here and read the rest.
Here's the instructions:
To get my layout, do the following:
<data:post.body/>
<div style='clear: both;'/> <!-- clear for photos floats -->
This plugin is still based on the works of Mattias Bomelin and Nicholas Gramlich, though I did a major rework to adapt it to the new API.
If you have a flattr button for the whole blog like I have at the right, be sure update it to the new API, too, if you haven't done so already.
Also, Mattias from flattr recommended not to use the button parameter in conjunction with load.js, so I moved that down to the button definition itself. Now, hopefully, everything should work.
Caveat: If you get an error for a single post but not for others, this could be because the post's title or the post itself is shorter than 5 characters. flattr doesn't support a title or a description (which is where your post ends up) that is shorter than 5 characters. If you have a suggestion how I could fill the space up without garbling the flattr thing for posts with titles like "uh", please send me an email. For the time being, just use titles and posts longer than 5 characters.
Known problem: Internet Explorer 7 only shows errors in buttons for posts that have not been flattred yet. The other buttons work. I don't know if that's caused by flattr's API or by my JavaScript coding, and I won't look into it any further as it does work with all current browsers, including IE 8. But if you have a hint how this could be solved, I'll happily integrate it, of course.
If you're experiencing other problems, mail your edited template to the contact email address. I'll look into it when I have time to. This means don't expect a response within 24 hours, it might take weeks.
And I do expect that you tried everything you could think of yourself before you emailed me. I will not even answer requests to do all the work for you—it's really not that complicated, and there's step-by-step guidance above!
I hope this works as well for everyone else as it does for me. If not, please comment or send an email!
Happy flattring to all of you!
Small Update: The truncation of the actual text did not work as expected: Should have truncated at a space and added "…", instead it simply truncated at char 980, possibly chopping words in the middle. Turns out JavaScript regular expressions don't work on multiline strings. :-)
The new version first replaces all newlines by spaces, and voila, truncation works as it should. (I only changed blogger-flattr-plugin-head.txt, the others stayed as they were.)
How the flattr API works
As several users thought they were experiencing problems while everything was perfectly ok, here are some explanations about how flattr's API works and how everything looks like if it's ok:
First, don't expect a flattr thing to magically appear for all your ten-thousands of old posts in your blog. A post will be submitted to flattr.com and created as a flattr thing there at the moment when the first user clicks the flattr button.
Before that (i.e. while the button still shows the number zero), there is no flattr thing.
This also means that while buttons with one or more flattrs have a link to the flattr thing at flattr.com in the white area around the number, buttons with zero flattrs don't. If you manually create a flattr thing for a post at flattr.com, also not-yet-flattred buttons will have a link to the thing.
Second, you can't flattr yourself. That's why all the buttons on your blog show "My thing" (or only "My" on some browsers) and are not clickable while you are logged in at flattr.com.
You can see what others see if you log out at flattr.com, but trying to flattr a post will then only take you the flattr login page, of course. If you want to test if flattring is possible at all, you'll have to ask a friend who also uses flattr to test-flattr one of your posts.
Legal stuff: The plugin is published hoping that it will help and comes with no warranty whatsoever, of course. Use it at your own risk. If proper or improper use leads to any kind of damage, I can not be held liable. You are free to use the plugin free of any charges or claims and change the code as you like. If you redistribute it in altered or unaltered form, please link back to this post.
There are three pieces of code to paste in now, but it's still not really complex.
clubber plex did a Spanish adaptation of the step by step part of this post, so if you prefer Spanish over English, go here. It doesn't include the explanations part, though, so if you experience problems, come back here and read the rest.
Here's the instructions:
- Download blogger-flattr-plugin-head.txt, blogger-flattr-plugin-footer.txt and blogger-flattr-plugin-body.txt.
- Open blogger-flattr-plugin-head.txt and find the following line:
- Change the uid entry to your flattr user id or user name. I don't mind if you keep 12345 for tests; this is not some random test uid but actually my real flattr uid. :-) But don't forget to change the uid once you install it in your real blog!
- If you don't blog in German, change the language entry to an appropriate setting (use only values from this list).
- If you want large buttons, look down to the line that begins with document.write( and change button:compact to button:default there.
- Go to the Design tab in blogger.com and choose the 'Edit HTML' sub-tab. (If these are named slightly differently in English, please forgive me, this is translated back to English from German. If I'm wrong, please tell me so in the comments and I'll correct it.)
- Download the complete template and save a backup copy of it so you can go back to a working version if something goes wrong.
- Open the template in a text editor.
- Find the <head> tag at the beginning of the file. Directly after that tag, insert the complete contents of your edited blogger-flattr-plugin-head.txt.
- Find the </body> tag at the end of the file. Directly before that tag, insert the complete contents of blogger-flattr-plugin-footer.txt.
To get my layout, do the following:
- Find the following lines in your blogger template:
<data:post.body/>
<div style='clear: both;'/> <!-- clear for photos floats -->
- Paste in the complete contents of blogger-flattr-plugin-body.txt after those lines.
- If your template doesn't contain these lines, find <data:post.body/> and paste the stuff somewhere between that and where the enclosing div tag is closed. Some tweaking might be required to achieve sensible positioning.
This plugin is still based on the works of Mattias Bomelin and Nicholas Gramlich, though I did a major rework to adapt it to the new API.
If you have a flattr button for the whole blog like I have at the right, be sure update it to the new API, too, if you haven't done so already.
Also, Mattias from flattr recommended not to use the button parameter in conjunction with load.js, so I moved that down to the button definition itself. Now, hopefully, everything should work.
Caveat: If you get an error for a single post but not for others, this could be because the post's title or the post itself is shorter than 5 characters. flattr doesn't support a title or a description (which is where your post ends up) that is shorter than 5 characters. If you have a suggestion how I could fill the space up without garbling the flattr thing for posts with titles like "uh", please send me an email. For the time being, just use titles and posts longer than 5 characters.
Known problem: Internet Explorer 7 only shows errors in buttons for posts that have not been flattred yet. The other buttons work. I don't know if that's caused by flattr's API or by my JavaScript coding, and I won't look into it any further as it does work with all current browsers, including IE 8. But if you have a hint how this could be solved, I'll happily integrate it, of course.
If you're experiencing other problems, mail your edited template to the contact email address. I'll look into it when I have time to. This means don't expect a response within 24 hours, it might take weeks.
And I do expect that you tried everything you could think of yourself before you emailed me. I will not even answer requests to do all the work for you—it's really not that complicated, and there's step-by-step guidance above!
I hope this works as well for everyone else as it does for me. If not, please comment or send an email!
Happy flattring to all of you!
Small Update: The truncation of the actual text did not work as expected: Should have truncated at a space and added "…", instead it simply truncated at char 980, possibly chopping words in the middle. Turns out JavaScript regular expressions don't work on multiline strings. :-)
The new version first replaces all newlines by spaces, and voila, truncation works as it should. (I only changed blogger-flattr-plugin-head.txt, the others stayed as they were.)
How the flattr API works
As several users thought they were experiencing problems while everything was perfectly ok, here are some explanations about how flattr's API works and how everything looks like if it's ok:
First, don't expect a flattr thing to magically appear for all your ten-thousands of old posts in your blog. A post will be submitted to flattr.com and created as a flattr thing there at the moment when the first user clicks the flattr button.
Before that (i.e. while the button still shows the number zero), there is no flattr thing.
This also means that while buttons with one or more flattrs have a link to the flattr thing at flattr.com in the white area around the number, buttons with zero flattrs don't. If you manually create a flattr thing for a post at flattr.com, also not-yet-flattred buttons will have a link to the thing.
Second, you can't flattr yourself. That's why all the buttons on your blog show "My thing" (or only "My" on some browsers) and are not clickable while you are logged in at flattr.com.
You can see what others see if you log out at flattr.com, but trying to flattr a post will then only take you the flattr login page, of course. If you want to test if flattring is possible at all, you'll have to ask a friend who also uses flattr to test-flattr one of your posts.
Legal stuff: The plugin is published hoping that it will help and comes with no warranty whatsoever, of course. Use it at your own risk. If proper or improper use leads to any kind of damage, I can not be held liable. You are free to use the plugin free of any charges or claims and change the code as you like. If you redistribute it in altered or unaltered form, please link back to this post.
I've completely reworked my old flattr plugin. The new version supports the new API v0.6. As the old API is deprecated now, it makes sense for all bloggers to switch to the new version.
There are three pieces of code to paste in now, but it's still not really complex.
clubber plex did a Spanish adaptation of the step by step part of this post, so if you prefer Spanish over English, go here. It doesn't include the explanations part, though, so if you experience problems, come back here and read the rest.
Here's the instructions:
To get my layout, do the following:
<data:post.body/>
<div style='clear: both;'/> <!-- clear for photos floats -->
This plugin is still based on the works of Mattias Bomelin and Nicholas Gramlich, though I did a major rework to adapt it to the new API.
If you have a flattr button for the whole blog like I have at the right, be sure update it to the new API, too, if you haven't done so already.
Also, Mattias from flattr recommended not to use the button parameter in conjunction with load.js, so I moved that down to the button definition itself. Now, hopefully, everything should work.
Caveat: If you get an error for a single post but not for others, this could be because the post's title or the post itself is shorter than 5 characters. flattr doesn't support a title or a description (which is where your post ends up) that is shorter than 5 characters. If you have a suggestion how I could fill the space up without garbling the flattr thing for posts with titles like "uh", please send me an email. For the time being, just use titles and posts longer than 5 characters.
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I hope this works as well for everyone else as it does for me. If not, please comment or send an email!
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The new version first replaces all newlines by spaces, and voila, truncation works as it should. (I only changed blogger-flattr-plugin-head.txt, the others stayed as they were.)
How the flattr API works
As several users thought they were experiencing problems while everything was perfectly ok, here are some explanations about how flattr's API works and how everything looks like if it's ok:
First, don't expect a flattr thing to magically appear for all your ten-thousands of old posts in your blog. A post will be submitted to flattr.com and created as a flattr thing there at the moment when the first user clicks the flattr button.
Before that (i.e. while the button still shows the number zero), there is no flattr thing.
This also means that while buttons with one or more flattrs have a link to the flattr thing at flattr.com in the white area around the number, buttons with zero flattrs don't. If you manually create a flattr thing for a post at flattr.com, also not-yet-flattred buttons will have a link to the thing.
Second, you can't flattr yourself. That's why all the buttons on your blog show "My thing" (or only "My" on some browsers) and are not clickable while you are logged in at flattr.com.
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There are three pieces of code to paste in now, but it's still not really complex.
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Here's the instructions:
- Download blogger-flattr-plugin-head.txt, blogger-flattr-plugin-footer.txt and blogger-flattr-plugin-body.txt.
- Open blogger-flattr-plugin-head.txt and find the following line:
- Change the uid entry to your flattr user id or user name. I don't mind if you keep 12345 for tests; this is not some random test uid but actually my real flattr uid. :-) But don't forget to change the uid once you install it in your real blog!
- If you don't blog in German, change the language entry to an appropriate setting (use only values from this list).
- If you want large buttons, look down to the line that begins with document.write( and change button:compact to button:default there.
- Go to the Design tab in blogger.com and choose the 'Edit HTML' sub-tab. (If these are named slightly differently in English, please forgive me, this is translated back to English from German. If I'm wrong, please tell me so in the comments and I'll correct it.)
- Download the complete template and save a backup copy of it so you can go back to a working version if something goes wrong.
- Open the template in a text editor.
- Find the <head> tag at the beginning of the file. Directly after that tag, insert the complete contents of your edited blogger-flattr-plugin-head.txt.
- Find the </body> tag at the end of the file. Directly before that tag, insert the complete contents of blogger-flattr-plugin-footer.txt.
To get my layout, do the following:
- Find the following lines in your blogger template:
<data:post.body/>
<div style='clear: both;'/> <!-- clear for photos floats -->
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- If your template doesn't contain these lines, find <data:post.body/> and paste the stuff somewhere between that and where the enclosing div tag is closed. Some tweaking might be required to achieve sensible positioning.
This plugin is still based on the works of Mattias Bomelin and Nicholas Gramlich, though I did a major rework to adapt it to the new API.
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Also, Mattias from flattr recommended not to use the button parameter in conjunction with load.js, so I moved that down to the button definition itself. Now, hopefully, everything should work.
Caveat: If you get an error for a single post but not for others, this could be because the post's title or the post itself is shorter than 5 characters. flattr doesn't support a title or a description (which is where your post ends up) that is shorter than 5 characters. If you have a suggestion how I could fill the space up without garbling the flattr thing for posts with titles like "uh", please send me an email. For the time being, just use titles and posts longer than 5 characters.
Known problem: Internet Explorer 7 only shows errors in buttons for posts that have not been flattred yet. The other buttons work. I don't know if that's caused by flattr's API or by my JavaScript coding, and I won't look into it any further as it does work with all current browsers, including IE 8. But if you have a hint how this could be solved, I'll happily integrate it, of course.
If you're experiencing other problems, mail your edited template to the contact email address. I'll look into it when I have time to. This means don't expect a response within 24 hours, it might take weeks.
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I hope this works as well for everyone else as it does for me. If not, please comment or send an email!
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Small Update: The truncation of the actual text did not work as expected: Should have truncated at a space and added "…", instead it simply truncated at char 980, possibly chopping words in the middle. Turns out JavaScript regular expressions don't work on multiline strings. :-)
The new version first replaces all newlines by spaces, and voila, truncation works as it should. (I only changed blogger-flattr-plugin-head.txt, the others stayed as they were.)
How the flattr API works
As several users thought they were experiencing problems while everything was perfectly ok, here are some explanations about how flattr's API works and how everything looks like if it's ok:
First, don't expect a flattr thing to magically appear for all your ten-thousands of old posts in your blog. A post will be submitted to flattr.com and created as a flattr thing there at the moment when the first user clicks the flattr button.
Before that (i.e. while the button still shows the number zero), there is no flattr thing.
This also means that while buttons with one or more flattrs have a link to the flattr thing at flattr.com in the white area around the number, buttons with zero flattrs don't. If you manually create a flattr thing for a post at flattr.com, also not-yet-flattred buttons will have a link to the thing.
Second, you can't flattr yourself. That's why all the buttons on your blog show "My thing" (or only "My" on some browsers) and are not clickable while you are logged in at flattr.com.
You can see what others see if you log out at flattr.com, but trying to flattr a post will then only take you the flattr login page, of course. If you want to test if flattring is possible at all, you'll have to ask a friend who also uses flattr to test-flattr one of your posts.
Legal stuff: The plugin is published hoping that it will help and comes with no warranty whatsoever, of course. Use it at your own risk. If proper or improper use leads to any kind of damage, I can not be held liable. You are free to use the plugin free of any charges or claims and change the code as you like. If you redistribute it in altered or unaltered form, please link back to this post.
flattr plugin for blogger.com/blogspot.com
Mittwoch, 1. September 2010
flattr lohnt sich – noch viel mehr!
Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über flattr berichten, im Speziellen nicht über die Einnahmen, weil darüber alles gesagt schien und die Menge ohnehin nicht wirklich erwähnenswert war.
Im August haben die Einnahmen jetzt aber dermaßen zugelegt, dass ich doch noch einmal darüber schreiben muss: Diesmal waren es erstaunliche € 15,02 – nur im August!
Das liegt sicher daran, dass flattr jetzt nicht mehr invite-only ist und mehr User daran teilnehmen. Außerdem scheint es jetzt mehr Leute zu geben, die entweder selten flattren oder relativ große Geldmengen vergeben: Ich habe mehrere Klicks bekommen, die für sich allein über einen Euro wert waren.
Danke!
Am meisten Klicks (18 an der Zahl) hat wieder das flattr-Plugin erhalten, es war in diesem Monat € 4,65 wert. Erstaunlich (und für mich sehr erfreulich) ist, dass der flattr-Button rechts für mein Blog zwar „nur“ sechs Klicks angezogen hat, die aber insgesamt satte € 6,45 wert waren. Der Rest verteilt sich auf verschiedene Artikel.
Das ist jetzt tatsächlich mehr als nur geringfügig. Natürlich sind € 13,02 „Gewinn“ immer noch keine große Sache, aber es ist doch erstaunlich viel.
Ich seh's kommen, Ende des Jahres werfe ich meinen Job hin und lebe nur noch flattr und meinem Blog. ;-)
P.S.: Im Ernst: Vorerst bleibt das Geld erstmal trotzdem bei flattr; ggfs. kann ich ja auch auch meine monatlich zu vergebende Summe ein wenig hochsetzen. Wenn das noch mehr wird, könnte es sich aber irgendwann wirklich lohnen, da auch mal etwas abzuheben.
Im August haben die Einnahmen jetzt aber dermaßen zugelegt, dass ich doch noch einmal darüber schreiben muss: Diesmal waren es erstaunliche € 15,02 – nur im August!
Das liegt sicher daran, dass flattr jetzt nicht mehr invite-only ist und mehr User daran teilnehmen. Außerdem scheint es jetzt mehr Leute zu geben, die entweder selten flattren oder relativ große Geldmengen vergeben: Ich habe mehrere Klicks bekommen, die für sich allein über einen Euro wert waren.
Danke!
Am meisten Klicks (18 an der Zahl) hat wieder das flattr-Plugin erhalten, es war in diesem Monat € 4,65 wert. Erstaunlich (und für mich sehr erfreulich) ist, dass der flattr-Button rechts für mein Blog zwar „nur“ sechs Klicks angezogen hat, die aber insgesamt satte € 6,45 wert waren. Der Rest verteilt sich auf verschiedene Artikel.
Das ist jetzt tatsächlich mehr als nur geringfügig. Natürlich sind € 13,02 „Gewinn“ immer noch keine große Sache, aber es ist doch erstaunlich viel.
Ich seh's kommen, Ende des Jahres werfe ich meinen Job hin und lebe nur noch flattr und meinem Blog. ;-)
P.S.: Im Ernst: Vorerst bleibt das Geld erstmal trotzdem bei flattr; ggfs. kann ich ja auch auch meine monatlich zu vergebende Summe ein wenig hochsetzen. Wenn das noch mehr wird, könnte es sich aber irgendwann wirklich lohnen, da auch mal etwas abzuheben.
Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über flattr berichten, im Speziellen nicht über die Einnahmen, weil darüber alles gesagt schien und die Menge ohnehin nicht wirklich erwähnenswert war.
Im August haben die Einnahmen jetzt aber dermaßen zugelegt, dass ich doch noch einmal darüber schreiben muss: Diesmal waren es erstaunliche € 15,02 – nur im August!
Das liegt sicher daran, dass flattr jetzt nicht mehr invite-only ist und mehr User daran teilnehmen. Außerdem scheint es jetzt mehr Leute zu geben, die entweder selten flattren oder relativ große Geldmengen vergeben: Ich habe mehrere Klicks bekommen, die für sich allein über einen Euro wert waren.
Danke!
Am meisten Klicks (18 an der Zahl) hat wieder das flattr-Plugin erhalten, es war in diesem Monat € 4,65 wert. Erstaunlich (und für mich sehr erfreulich) ist, dass der flattr-Button rechts für mein Blog zwar „nur“ sechs Klicks angezogen hat, die aber insgesamt satte € 6,45 wert waren. Der Rest verteilt sich auf verschiedene Artikel.
Das ist jetzt tatsächlich mehr als nur geringfügig. Natürlich sind € 13,02 „Gewinn“ immer noch keine große Sache, aber es ist doch erstaunlich viel.
Ich seh's kommen, Ende des Jahres werfe ich meinen Job hin und lebe nur noch flattr und meinem Blog. ;-)
P.S.: Im Ernst: Vorerst bleibt das Geld erstmal trotzdem bei flattr; ggfs. kann ich ja auch auch meine monatlich zu vergebende Summe ein wenig hochsetzen. Wenn das noch mehr wird, könnte es sich aber irgendwann wirklich lohnen, da auch mal etwas abzuheben.
Im August haben die Einnahmen jetzt aber dermaßen zugelegt, dass ich doch noch einmal darüber schreiben muss: Diesmal waren es erstaunliche € 15,02 – nur im August!
Das liegt sicher daran, dass flattr jetzt nicht mehr invite-only ist und mehr User daran teilnehmen. Außerdem scheint es jetzt mehr Leute zu geben, die entweder selten flattren oder relativ große Geldmengen vergeben: Ich habe mehrere Klicks bekommen, die für sich allein über einen Euro wert waren.
Danke!
Am meisten Klicks (18 an der Zahl) hat wieder das flattr-Plugin erhalten, es war in diesem Monat € 4,65 wert. Erstaunlich (und für mich sehr erfreulich) ist, dass der flattr-Button rechts für mein Blog zwar „nur“ sechs Klicks angezogen hat, die aber insgesamt satte € 6,45 wert waren. Der Rest verteilt sich auf verschiedene Artikel.
Das ist jetzt tatsächlich mehr als nur geringfügig. Natürlich sind € 13,02 „Gewinn“ immer noch keine große Sache, aber es ist doch erstaunlich viel.
Ich seh's kommen, Ende des Jahres werfe ich meinen Job hin und lebe nur noch flattr und meinem Blog. ;-)
P.S.: Im Ernst: Vorerst bleibt das Geld erstmal trotzdem bei flattr; ggfs. kann ich ja auch auch meine monatlich zu vergebende Summe ein wenig hochsetzen. Wenn das noch mehr wird, könnte es sich aber irgendwann wirklich lohnen, da auch mal etwas abzuheben.
flattr lohnt sich – noch viel mehr!
Samstag, 28. August 2010
Bugs in OSM-Daten
Seit einiger Zeit arbeite ich wieder unregelmaßig an meinem Routenplaner. Beim Import neuer OSM-Daten bekam ich dann plötzlich NullPointer-Exceptions, ohne mir einer Schuld bewusst zu sein.
Einiges Debuggen brachte mich dann letztlich darauf, dass in dem Way, der zu dem Fehler führte, die gleiche Node zweimal hintereinander auftauchte.
Anscheinend wird das durch einen Bug in Potlatch verursacht, der schon seit einem Dreivierteljahr offen ist. Der Integrity-Checker xybot läuft dann zwar irgendwann drüber und korrigiert die Fehler, da sie aber täglich hundertfach neu entstehen, ist die Karte zu keinem Zeitpunkt fehlerfrei.
Offenbar ist der Fehler aber nicht so leicht zu reproduzieren, und der Potlatch-Autor scheint ihn auch nicht für sonderlich wichtig zu halten, jedenfalls klingen seine Kommentare im Ticket so.
Ich habe dann also in meinen Import-Code einen Workaround eingebaut und korrigiere die Fehler jetzt selbst. Außerdem habe ich den Bayern-Ausschnitt der Karte noch einmal neu heruntergeladen. Der Fehler, der ursprünglich zum Absurz geführt hatte, war schon behoben – und trotzdem bekam ich eine erschreckende Liste solcher Fehler, allein in der Bayernkarte waren es mehr als fünfzehn.
Ich mag OSM ja sehr, aber dass ich selber Fehler in der Datenintegrität korrigieren muss, für die kein Beitragender etwas kann, finde ich schon ein wenig schwach. Das hätte ich nicht erwartet.
Und natürlich kann ich mehr als nur verstehen, dass der Potlatch-Programmierer sich mit diesem Projekt sowieso mehr aufgehalst hat als ich mir auch nur vorstellen kann. Ein Fehler, der die Datenintegrität betrifft, ist meiner Ansicht nach aber kritisch, nicht nur wichtig, und müsste eigentlich schnellstmöglich eingegrenzt und gelöst werden, auch wenn die Fehler hinterher von einem Bot immer wieder gefixt werden.
Einiges Debuggen brachte mich dann letztlich darauf, dass in dem Way, der zu dem Fehler führte, die gleiche Node zweimal hintereinander auftauchte.
Anscheinend wird das durch einen Bug in Potlatch verursacht, der schon seit einem Dreivierteljahr offen ist. Der Integrity-Checker xybot läuft dann zwar irgendwann drüber und korrigiert die Fehler, da sie aber täglich hundertfach neu entstehen, ist die Karte zu keinem Zeitpunkt fehlerfrei.
Offenbar ist der Fehler aber nicht so leicht zu reproduzieren, und der Potlatch-Autor scheint ihn auch nicht für sonderlich wichtig zu halten, jedenfalls klingen seine Kommentare im Ticket so.
Ich habe dann also in meinen Import-Code einen Workaround eingebaut und korrigiere die Fehler jetzt selbst. Außerdem habe ich den Bayern-Ausschnitt der Karte noch einmal neu heruntergeladen. Der Fehler, der ursprünglich zum Absurz geführt hatte, war schon behoben – und trotzdem bekam ich eine erschreckende Liste solcher Fehler, allein in der Bayernkarte waren es mehr als fünfzehn.
Ich mag OSM ja sehr, aber dass ich selber Fehler in der Datenintegrität korrigieren muss, für die kein Beitragender etwas kann, finde ich schon ein wenig schwach. Das hätte ich nicht erwartet.
Und natürlich kann ich mehr als nur verstehen, dass der Potlatch-Programmierer sich mit diesem Projekt sowieso mehr aufgehalst hat als ich mir auch nur vorstellen kann. Ein Fehler, der die Datenintegrität betrifft, ist meiner Ansicht nach aber kritisch, nicht nur wichtig, und müsste eigentlich schnellstmöglich eingegrenzt und gelöst werden, auch wenn die Fehler hinterher von einem Bot immer wieder gefixt werden.
Seit einiger Zeit arbeite ich wieder unregelmaßig an meinem Routenplaner. Beim Import neuer OSM-Daten bekam ich dann plötzlich NullPointer-Exceptions, ohne mir einer Schuld bewusst zu sein.
Einiges Debuggen brachte mich dann letztlich darauf, dass in dem Way, der zu dem Fehler führte, die gleiche Node zweimal hintereinander auftauchte.
Anscheinend wird das durch einen Bug in Potlatch verursacht, der schon seit einem Dreivierteljahr offen ist. Der Integrity-Checker xybot läuft dann zwar irgendwann drüber und korrigiert die Fehler, da sie aber täglich hundertfach neu entstehen, ist die Karte zu keinem Zeitpunkt fehlerfrei.
Offenbar ist der Fehler aber nicht so leicht zu reproduzieren, und der Potlatch-Autor scheint ihn auch nicht für sonderlich wichtig zu halten, jedenfalls klingen seine Kommentare im Ticket so.
Ich habe dann also in meinen Import-Code einen Workaround eingebaut und korrigiere die Fehler jetzt selbst. Außerdem habe ich den Bayern-Ausschnitt der Karte noch einmal neu heruntergeladen. Der Fehler, der ursprünglich zum Absurz geführt hatte, war schon behoben – und trotzdem bekam ich eine erschreckende Liste solcher Fehler, allein in der Bayernkarte waren es mehr als fünfzehn.
Ich mag OSM ja sehr, aber dass ich selber Fehler in der Datenintegrität korrigieren muss, für die kein Beitragender etwas kann, finde ich schon ein wenig schwach. Das hätte ich nicht erwartet.
Und natürlich kann ich mehr als nur verstehen, dass der Potlatch-Programmierer sich mit diesem Projekt sowieso mehr aufgehalst hat als ich mir auch nur vorstellen kann. Ein Fehler, der die Datenintegrität betrifft, ist meiner Ansicht nach aber kritisch, nicht nur wichtig, und müsste eigentlich schnellstmöglich eingegrenzt und gelöst werden, auch wenn die Fehler hinterher von einem Bot immer wieder gefixt werden.
Einiges Debuggen brachte mich dann letztlich darauf, dass in dem Way, der zu dem Fehler führte, die gleiche Node zweimal hintereinander auftauchte.
Anscheinend wird das durch einen Bug in Potlatch verursacht, der schon seit einem Dreivierteljahr offen ist. Der Integrity-Checker xybot läuft dann zwar irgendwann drüber und korrigiert die Fehler, da sie aber täglich hundertfach neu entstehen, ist die Karte zu keinem Zeitpunkt fehlerfrei.
Offenbar ist der Fehler aber nicht so leicht zu reproduzieren, und der Potlatch-Autor scheint ihn auch nicht für sonderlich wichtig zu halten, jedenfalls klingen seine Kommentare im Ticket so.
Ich habe dann also in meinen Import-Code einen Workaround eingebaut und korrigiere die Fehler jetzt selbst. Außerdem habe ich den Bayern-Ausschnitt der Karte noch einmal neu heruntergeladen. Der Fehler, der ursprünglich zum Absurz geführt hatte, war schon behoben – und trotzdem bekam ich eine erschreckende Liste solcher Fehler, allein in der Bayernkarte waren es mehr als fünfzehn.
Ich mag OSM ja sehr, aber dass ich selber Fehler in der Datenintegrität korrigieren muss, für die kein Beitragender etwas kann, finde ich schon ein wenig schwach. Das hätte ich nicht erwartet.
Und natürlich kann ich mehr als nur verstehen, dass der Potlatch-Programmierer sich mit diesem Projekt sowieso mehr aufgehalst hat als ich mir auch nur vorstellen kann. Ein Fehler, der die Datenintegrität betrifft, ist meiner Ansicht nach aber kritisch, nicht nur wichtig, und müsste eigentlich schnellstmöglich eingegrenzt und gelöst werden, auch wenn die Fehler hinterher von einem Bot immer wieder gefixt werden.
Bugs in OSM-Daten
Donnerstag, 26. August 2010
Lesenswerte Links: Rückblicke auf die Zukunft
In der Sendung „Forschung Aktuell“ bringt der Deutschlandfunk derzeit eine Reihe von Beiträgen, in denen untersucht wird, wie Forscher und Visionäre sich früher die Zukunft vorstellten, und was daraus heute tatsächlich geworden ist.
Eine wunderschöne Sammlung dessen, was ich teils selbst als Kind noch in den „Technikbüchern“ gelesen habe, die ich so liebte.
Nicht alle Beiträge wurden schon gesendet und sind insofern schon abrufbar (die Reihe läuft noch bis zum 7. September), aber hier ist die Übersicht über alle Beiträge, die in Textform oder zum Anhören genossen werden können.
Eine wunderschöne Sammlung dessen, was ich teils selbst als Kind noch in den „Technikbüchern“ gelesen habe, die ich so liebte.
Nicht alle Beiträge wurden schon gesendet und sind insofern schon abrufbar (die Reihe läuft noch bis zum 7. September), aber hier ist die Übersicht über alle Beiträge, die in Textform oder zum Anhören genossen werden können.
In der Sendung „Forschung Aktuell“ bringt der Deutschlandfunk derzeit eine Reihe von Beiträgen, in denen untersucht wird, wie Forscher und Visionäre sich früher die Zukunft vorstellten, und was daraus heute tatsächlich geworden ist.
Eine wunderschöne Sammlung dessen, was ich teils selbst als Kind noch in den „Technikbüchern“ gelesen habe, die ich so liebte.
Nicht alle Beiträge wurden schon gesendet und sind insofern schon abrufbar (die Reihe läuft noch bis zum 7. September), aber hier ist die Übersicht über alle Beiträge, die in Textform oder zum Anhören genossen werden können.
Eine wunderschöne Sammlung dessen, was ich teils selbst als Kind noch in den „Technikbüchern“ gelesen habe, die ich so liebte.
Nicht alle Beiträge wurden schon gesendet und sind insofern schon abrufbar (die Reihe läuft noch bis zum 7. September), aber hier ist die Übersicht über alle Beiträge, die in Textform oder zum Anhören genossen werden können.
Lesenswerte Links: Rückblicke auf die Zukunft
Freitag, 13. August 2010
flattr lohnt sich
Ich hätte es nicht erwartet, aber es ist tatsächlich eingetreten: Ich verdiene Geld mit flattr!
Ok, das ist eigentlich fast schon übertrieben, sind es doch letztlich pro Monat nur Cent-Beträge. Trotzdem ist es mehr, als ich erwartet hätte.
Konkret: Der erste „Teilmonat“ Ende Mai war der lukrativste: Da ich nur ein paar Tage dabei war, wurden mir 29 Cent abgezogen, im gleichen Zeitraum erhielt ich flattrs für € 1,67.
Im Juni war waren es € 2,17 zu € 2,–, im Juli € 2,40 zu € 2,–.
Somit habe ich satte € 1,95 verdient! :-)
(Obwohl mein Blog alles andere als als wirklich vielbesucht ist, ist das übrigens etwas weniger, als ich im gleichen Zeitraum mit Google Ads eingenommen habe. Zieht man allerdings die flattr-Ausgaben nicht ab, war flattr mehr wert als die Anzeigen. Das nur am Rande.)
Die Einnahmen gehen vor allem auf das Konto meines flattr-Plugins für blogger.com, das insgesamt € 3,41 wert war, mithin etwas mehr als die Hälfte meines „Gesamteinkommens“. Nimmt man die während der Erstellung des Plugins erfolgten Forum-Posts im flattr-Forum hinzu, sind es sogar € 3,92. Und es wird mehr, denn mittlerweile ist das Plugin bei flattr „offiziell“ verlinkt.
Insgesamt ist das also mehr als nur positiv – hätte nicht gedacht, dass es so kommt.
Und meine Einnahmen werden natürlich bei flattr bleiben und somit anderen flattr-Usern zugutekommen.
Letztlich an mir verdient hat dann zwar nur flattr, und evtl. manch Blogger, der populär genug ist, dass es sich lohnt, sich die Einnahmen tatsächlich auszahlen zu lassen.
Trotzdem: Es ist eine gute Sache, wenn man die Wertschätzung eines Artikels oder sonstigen Netzinhalts auch mit etwas Geld ausdrücken kann, auch wenn es nur ein paar Cents sind.
Gerade weil es so einfach ist.
Ok, das ist eigentlich fast schon übertrieben, sind es doch letztlich pro Monat nur Cent-Beträge. Trotzdem ist es mehr, als ich erwartet hätte.
Konkret: Der erste „Teilmonat“ Ende Mai war der lukrativste: Da ich nur ein paar Tage dabei war, wurden mir 29 Cent abgezogen, im gleichen Zeitraum erhielt ich flattrs für € 1,67.
Im Juni war waren es € 2,17 zu € 2,–, im Juli € 2,40 zu € 2,–.
Somit habe ich satte € 1,95 verdient! :-)
(Obwohl mein Blog alles andere als als wirklich vielbesucht ist, ist das übrigens etwas weniger, als ich im gleichen Zeitraum mit Google Ads eingenommen habe. Zieht man allerdings die flattr-Ausgaben nicht ab, war flattr mehr wert als die Anzeigen. Das nur am Rande.)
Die Einnahmen gehen vor allem auf das Konto meines flattr-Plugins für blogger.com, das insgesamt € 3,41 wert war, mithin etwas mehr als die Hälfte meines „Gesamteinkommens“. Nimmt man die während der Erstellung des Plugins erfolgten Forum-Posts im flattr-Forum hinzu, sind es sogar € 3,92. Und es wird mehr, denn mittlerweile ist das Plugin bei flattr „offiziell“ verlinkt.
Insgesamt ist das also mehr als nur positiv – hätte nicht gedacht, dass es so kommt.
Und meine Einnahmen werden natürlich bei flattr bleiben und somit anderen flattr-Usern zugutekommen.
Letztlich an mir verdient hat dann zwar nur flattr, und evtl. manch Blogger, der populär genug ist, dass es sich lohnt, sich die Einnahmen tatsächlich auszahlen zu lassen.
Trotzdem: Es ist eine gute Sache, wenn man die Wertschätzung eines Artikels oder sonstigen Netzinhalts auch mit etwas Geld ausdrücken kann, auch wenn es nur ein paar Cents sind.
Gerade weil es so einfach ist.
Ich hätte es nicht erwartet, aber es ist tatsächlich eingetreten: Ich verdiene Geld mit flattr!
Ok, das ist eigentlich fast schon übertrieben, sind es doch letztlich pro Monat nur Cent-Beträge. Trotzdem ist es mehr, als ich erwartet hätte.
Konkret: Der erste „Teilmonat“ Ende Mai war der lukrativste: Da ich nur ein paar Tage dabei war, wurden mir 29 Cent abgezogen, im gleichen Zeitraum erhielt ich flattrs für € 1,67.
Im Juni war waren es € 2,17 zu € 2,–, im Juli € 2,40 zu € 2,–.
Somit habe ich satte € 1,95 verdient! :-)
(Obwohl mein Blog alles andere als als wirklich vielbesucht ist, ist das übrigens etwas weniger, als ich im gleichen Zeitraum mit Google Ads eingenommen habe. Zieht man allerdings die flattr-Ausgaben nicht ab, war flattr mehr wert als die Anzeigen. Das nur am Rande.)
Die Einnahmen gehen vor allem auf das Konto meines flattr-Plugins für blogger.com, das insgesamt € 3,41 wert war, mithin etwas mehr als die Hälfte meines „Gesamteinkommens“. Nimmt man die während der Erstellung des Plugins erfolgten Forum-Posts im flattr-Forum hinzu, sind es sogar € 3,92. Und es wird mehr, denn mittlerweile ist das Plugin bei flattr „offiziell“ verlinkt.
Insgesamt ist das also mehr als nur positiv – hätte nicht gedacht, dass es so kommt.
Und meine Einnahmen werden natürlich bei flattr bleiben und somit anderen flattr-Usern zugutekommen.
Letztlich an mir verdient hat dann zwar nur flattr, und evtl. manch Blogger, der populär genug ist, dass es sich lohnt, sich die Einnahmen tatsächlich auszahlen zu lassen.
Trotzdem: Es ist eine gute Sache, wenn man die Wertschätzung eines Artikels oder sonstigen Netzinhalts auch mit etwas Geld ausdrücken kann, auch wenn es nur ein paar Cents sind.
Gerade weil es so einfach ist.
Ok, das ist eigentlich fast schon übertrieben, sind es doch letztlich pro Monat nur Cent-Beträge. Trotzdem ist es mehr, als ich erwartet hätte.
Konkret: Der erste „Teilmonat“ Ende Mai war der lukrativste: Da ich nur ein paar Tage dabei war, wurden mir 29 Cent abgezogen, im gleichen Zeitraum erhielt ich flattrs für € 1,67.
Im Juni war waren es € 2,17 zu € 2,–, im Juli € 2,40 zu € 2,–.
Somit habe ich satte € 1,95 verdient! :-)
(Obwohl mein Blog alles andere als als wirklich vielbesucht ist, ist das übrigens etwas weniger, als ich im gleichen Zeitraum mit Google Ads eingenommen habe. Zieht man allerdings die flattr-Ausgaben nicht ab, war flattr mehr wert als die Anzeigen. Das nur am Rande.)
Die Einnahmen gehen vor allem auf das Konto meines flattr-Plugins für blogger.com, das insgesamt € 3,41 wert war, mithin etwas mehr als die Hälfte meines „Gesamteinkommens“. Nimmt man die während der Erstellung des Plugins erfolgten Forum-Posts im flattr-Forum hinzu, sind es sogar € 3,92. Und es wird mehr, denn mittlerweile ist das Plugin bei flattr „offiziell“ verlinkt.
Insgesamt ist das also mehr als nur positiv – hätte nicht gedacht, dass es so kommt.
Und meine Einnahmen werden natürlich bei flattr bleiben und somit anderen flattr-Usern zugutekommen.
Letztlich an mir verdient hat dann zwar nur flattr, und evtl. manch Blogger, der populär genug ist, dass es sich lohnt, sich die Einnahmen tatsächlich auszahlen zu lassen.
Trotzdem: Es ist eine gute Sache, wenn man die Wertschätzung eines Artikels oder sonstigen Netzinhalts auch mit etwas Geld ausdrücken kann, auch wenn es nur ein paar Cents sind.
Gerade weil es so einfach ist.
flattr lohnt sich
Donnerstag, 12. August 2010
Ein Jahr Zottels Zeug!
Hier ist er also: Der erste Geburtstag meines Blogs.
Es hat mehr Besucher angezogen, als ich anfangs gedacht hätte (vor allem dank Google-Suchen und später dank Androidblogs.de), und zu meinem Erstaunen reicht es sogar, um – zumindest bisher – auf flattr immer etwas mehr zu verdienen als auszugeben, wenn auch wirklich nur etwas mehr. :-) (Das wiederum liegt vor allem an meinem Blogger-Plugin für flattr.)
Es hat Spaß gemacht und tut das noch.
Auf weitere schöne Jahre! Prost!
P.S.: Immerhin 179 Posts habe ich zustandebekommen, am Anfang mehr, später weniger – aber am Anfang habe ich auch noch Nachrichten wiedergekäut, die schon zigfach woanders zu lesen waren. :-)
Es hat mehr Besucher angezogen, als ich anfangs gedacht hätte (vor allem dank Google-Suchen und später dank Androidblogs.de), und zu meinem Erstaunen reicht es sogar, um – zumindest bisher – auf flattr immer etwas mehr zu verdienen als auszugeben, wenn auch wirklich nur etwas mehr. :-) (Das wiederum liegt vor allem an meinem Blogger-Plugin für flattr.)
Es hat Spaß gemacht und tut das noch.
Auf weitere schöne Jahre! Prost!
P.S.: Immerhin 179 Posts habe ich zustandebekommen, am Anfang mehr, später weniger – aber am Anfang habe ich auch noch Nachrichten wiedergekäut, die schon zigfach woanders zu lesen waren. :-)
Hier ist er also: Der erste Geburtstag meines Blogs.
Es hat mehr Besucher angezogen, als ich anfangs gedacht hätte (vor allem dank Google-Suchen und später dank Androidblogs.de), und zu meinem Erstaunen reicht es sogar, um – zumindest bisher – auf flattr immer etwas mehr zu verdienen als auszugeben, wenn auch wirklich nur etwas mehr. :-) (Das wiederum liegt vor allem an meinem Blogger-Plugin für flattr.)
Es hat Spaß gemacht und tut das noch.
Auf weitere schöne Jahre! Prost!
P.S.: Immerhin 179 Posts habe ich zustandebekommen, am Anfang mehr, später weniger – aber am Anfang habe ich auch noch Nachrichten wiedergekäut, die schon zigfach woanders zu lesen waren. :-)
Es hat mehr Besucher angezogen, als ich anfangs gedacht hätte (vor allem dank Google-Suchen und später dank Androidblogs.de), und zu meinem Erstaunen reicht es sogar, um – zumindest bisher – auf flattr immer etwas mehr zu verdienen als auszugeben, wenn auch wirklich nur etwas mehr. :-) (Das wiederum liegt vor allem an meinem Blogger-Plugin für flattr.)
Es hat Spaß gemacht und tut das noch.
Auf weitere schöne Jahre! Prost!
P.S.: Immerhin 179 Posts habe ich zustandebekommen, am Anfang mehr, später weniger – aber am Anfang habe ich auch noch Nachrichten wiedergekäut, die schon zigfach woanders zu lesen waren. :-)
Ein Jahr Zottels Zeug!
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