An dieser Stelle prangte einmal ein etwas polemischer offener Brief an den Ullstein-Verlag zum Thema eBook-Vertrieb. Ich schrieb ihn am Wochenende, wütend, weil ich das gewünschte eBook nicht kaufen konnte.
Das ist eigentlich nicht meine Art.
Ich nehme zwar schon gern mit spitzer Zunge die Verfehlungen mancher Verlage im eBook-Bereich aufs Korn, aber polemisch muss man eigentlich nicht werden, und offene Briefe sind meiner Meinung nach eher eine Peinlichkeit als sinnvoller Beitrag zur Diskussion.
Deshalb hier kein offener Brief mehr.
Ich betone, dass ich diesen Schritt aus freien Stücken gehe – nicht dass jemand denkt, ich würde von Anwälten unter Druck gesetzt. Dazu hätte der Brief vmtl. ohnehin keinen Anlass geboten.
Ich habe mich einfach nicht wohlgefühlt, mit diesem Machwerk im Netz, deshalb habe ich es wieder herausgenommen.
Samstag, 6. Februar 2010
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