Mittwoch, 12. August 2009

Google Mail, Mailplane und das Aha-Erlebnis

Wie unten schon geschrieben hatte ich beschlossen, MobileMe wieder den Rücken zu kehren. Ich machte mich bereit, meine Mails wie früher bei Google hosten zu lassen und per IMAP darauf zuzugreifen. Ursprünglich von Linux herkommend, war mir die Vorstellung, Mails ausschließlich mit einem Browser zu benutzen, ziemlich zuwider.
Dann stieß ich zufällig auf Mailplane. Mailplane ist letztlich nichts anderes als ein Browser ausschließlich für Google Mail. Zusätzlich zu den üblichen Browser-Features bietet es aber eine Integration ins OSX-Desktop, d.h. Dinge wie Zugriff aufs Adressbuch und Drag&Drop für Attachments.
Was soll ich sagen; die Testphase ist bald um, und ich werde wohl zuschlagen. Ganz nebenbei habe ich dabei die Vorteile von Google Mail entdeckt: Konversationen und Labels. Und nachdem GMail selbst auf meinem etwas altersschwachen G5-iMac nicht langsamer ist als ein Desktop-Programm, begann ich, mich mit dem Gedanken an browserbasierte Mail anzufreunden.
Tatsächlich ist Google Mail von seiner Bedienung her absurderweise jedem MUA überlegen, den ich kenne. Es ist flott, es ist einfach gehalten, es versteht Tastenkürzel, und es kan mehr als jeder übliche Mail Client für den Privatgebrauch.
Um noch einmal auf MobileMe zurückzukommen: Ja, auch das Web-Interface von MobileMe ist schön. Es sieht sogar viel besser aus als das von Google. Aber es ist langsam, es wirkt überladen, und vor allem: Ich kann meine jahrelang genutzte E-Mail-Adresse nicht verwenden.
Auch wenn Google mir noch immer etwas unheimlich ist, ich eigentlich lieber einen Anbieter hätte, bei dem ich mich bezüglich der Verwendung meiner Daten etwas wohler fühlen würde – das GMail-Angebot übertrifft einfach alles andere.
Und ich bin jetzt schon gespannt auf Google Wave



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